Mental Health

Das Leben mit Hämophilie kann herausfordernd sein und bringt zusätzliche Unsicherheiten mit sich. Das Thema Mental Health nimmt stetig an Wichtigkeit zu, um ein glücklicheres und erfülltes Leben führen zu können.

Veröffentlicht am, 14. août 2025

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Wünschst du dir manchmal mehr Gelassenheit beim Meistern deines Alltagslebens? Mensch mit Hämophilie oder nicht, wir kennen alle diese Gefühle und wissen nicht immer wie wir gewisse Situationen angehen sollen.

In der Vergangenheit wurde das Thema Mental Health oftmals nicht angesprochen oder wurde sogar umgangen. Uns liegt es am Herzen die Wichtigkeit von mentaler Gesundheit anzusprechen und Unterstützung zu bieten. Niemand sollte sich alleine fühlen.

Ein Vater zweier von Hämophilie betroffenen Söhnen, ein Betroffener und eine Fachfrau haben sich zum Thema Mental Health und wie sie es angehen geäussert.

Über Hämophilie und mentale Gesundheit

Über mentale Gesundheit mit Jörg Krucker

Geschäftsleiter Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft SHG und Vater zweier Hämophilie-betroffener Söhne

Dass meine Frau Konduktorin ist, sprich die Krankheit weitervererben kann, wussten wir. Denn auch ihre Familie ist von der Hämophilie betroffen. In Ihrer Jugendzeit wurde die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Weitervererbung durch die Genetik bereits abgeklärt und bestätigt.

Wurde Ihr Kinderwunsch durch die mögliche Weitervererbung beeinflusst? Als wir noch keine Kinder hatten, schoss uns dieser Gedanke schon durch den Kopf. Aufgrund der beiden an Hämophilie erkrankten Brüder meiner Frau, wussten wir aber was auf uns zukommt. Im Hinblick auf die neuen Therapien und den guten Zukunftsaussichten wollten wir uns dieser Aufgabe trotzdem stellen und wagten den Schritt.

Bei der Geburt wird der Nabelschnur Blut entnommen. Somit hat man die hundertprozentige Sicherheit, ob eine Blutgerinnungsstörung vorliegt oder eben nicht. Bei beiden unserer Söhne wurde dabei die Hämophilie festgestellt. Wir mussten zwar leer schlucken, aber danach gingen wir in die Akzeptanz.

Schon bald gehörte dies zu unserem Alltag. Wir haben schon bald gelernt damit umzugehen und das Beste aus der Situation zu machen. Es war in der Tat ein Wechselbad, ein auf und ab! Es gab Phasen "der Leichtigkeit des Seins" in denen wir eine Familie wie jede andere waren. Doch dann musste nur etwas Kleines passieren – einen Unfall oder einen sonstigen Vorfall – und schon hat einen das Schicksal wieder eingeholt. Dies hatte dann tägliches verabreichen von Spritzen und Arztbesuche zur Folge.

Situationsgebunden konnten wir solche Herausforderungen mal besser und mal schlechter annehmen. Meiner Meinung nach ist es das Vorschulalter. Die Kinder sind in diesem Lebensabschnitt viel unterwegs, können aber Gefahren noch nicht eigenständig abschätzen. Als Elternteil ist man dabei wie auf Nadeln. Wir wollten die Kinder nicht überbehüten und eine gewisse Lockerheit ausstrahlen, trotz der inneren Anspannung.

Eine weitere Herausforderung war das Teenageralter. Unsere Söhne hatten plötzlich andere Interessen und wenig Lust, ihre Therapie weiterzuführen. Dies hatte zur Folge, dass wir ihnen oftmals gut zureden mussten. Eine andere, aber mindestens genauso schwierige Phase.

Durch die besseren Therapien sind die Kinder von heute viel besser in der Gesellschaft integriert.Die Akzeptanz gegenüber der Krankheit Hämophilie ist zudem heute eine andere, denke ich. Dadurch reagiert das Umfeld automatisch anders auf Betroffene. Meine beiden Schwager wurden damals als behinderte oder Aussenseiter angesehen. So konnten sie beispielsweise beim Turnunterricht nicht teilnehmen. Heutzutage ist dies zum Glück nicht mehr der Fall.

Die positivsten Veränderungen sind in den Bereichen der Therapien ersichtlich. Auch die Medikamente sind heute wirksamer und viel sicherer. Damit hat sich die Lebensqualität der Betroffenen massiv verbessert.

Beiden Söhnen geht es gut. Sie haben gute Medikamente und Therapien, die sich seit Jahren bewähren. Sie können Sport treiben, können beide einer hundertprozentigen Tätigkeit nachgehen, haben ein gutes Umfeld und sind beide in einer Beziehung. Ob daraus Nachwuchs entstehen wird, das wird die Zeit zeigen. Nach der Genetik unserer Söhne wären wiederum deren Söhne nicht betroffen von der Krankheit. Die Töchter hingegen wären Übertragerinnen. Somit würde die Krankheit erst eine Generation später erneut ausbrechen.

Ich bin für eine offene Kommunikation – sei es in der Schule, bei Verwandten oder Bekannten. So können Gerüchte aufgefangen werden. Mit dieser Vorgehensweise haben wir die besten Erfahrungen gemacht.

Durch meine Arbeit als Geschäftsführer der SHG konnte ich viele internationale Kontakte knüpfen. Darunter waren auch Länder wie beispielsweise Kamerun, die vergleichsweise keine guten Behandlungsmethoden anbieten können. Die jahrelange Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Land war sehr emotional. So sind mir bei einem Aufenthalt in der Hauptstadt Jaunde Kinder an Krücken auf der Strasse begegnet, deren Knie stark angeschwollen waren.

Mein Wunsch wäre im Sinne der "World Federation of Hemophilia" mit dem Projekt "Close the Gap", welches die Lücke dieser unterschiedlichen Behandlungschancen schliessen möchte. Ziel dabei ist es, allen Betroffenen eine adäquate Therapie, wie die meiner Söhne, zu ermöglichen. Dies wäre mein persönlicher Wunsch für alle Hämophilie-betroffenen weltweit.

Lies’ hier ein dazu passendes Interview mit Herrn Krucker aus der Schweizer Familie.

Über mentale Gesundheit mit Hermanas

Hämophilie A Patient

Ich bin Hermanas und ich habe Hämophilie seit meiner Geburt vor 29 Jahren. Erstmals wurde die Krankheit diagnostiziert als ich 11 Monate alt war. Durch eine grosse Blutung wurde meinen Eltern erstmals bewusst, dass mit dem Kind etwas nicht stimmt. Daher begleitet mich die Hämophilie mein ganzes Leben und ist somit Teil meines Körpers und meiner Seele. Ich denke nicht, nein.

Oftmals fehlt das Grundverständnis für die Krankheit, was es beispielsweise heisst, mit dieser Krankheit zu leben und welche Bedürfnisse und Herausforderungen Menschen mit Hämophilie haben. Meiner Meinung nach ist es noch immer der Irrglaube, dass Menschen mit Hämophilie sich schneiden und direkt ausbluten. Das passiert nicht. Betroffene bluten gleich schnell wie Menschen ohne Hämophilie, was aber tatsächlich anders ist, sind die Folgen davon. Die Blutungen dauern länger, wodurch mehr Blut verloren geht. Bei Blutungen unter der Haut werden die blauen Flecken grösser und sind länger sichtbar.

Mir persönlich ist wichtig, dass ich mich in der Zukunft möglichst selten mit der Krankheit befassen muss. Als Betroffener bin ich auf regelmässige Medikamenteneinnahmen angewiesen, was einen grossen Teil meines Lebens einnimmt. Wenn ich weniger darüber nachdenken müsste, hätte ich mehr Raum für andere Gedanken und Aktivitäten, die für mich wichtig sind, wie beispielsweise meine Arbeit, meine Freunde oder meine Familie und die Freude am Leben.

Die Krankheit fordert, dass man in alltäglichen Aktivitäten viel auf sich aufpasst. Jede Verletzung kann eine Blutung auslösen, welche unangenehme Folgen haben kann. Es geht nicht darum, dass man daran verblutet, aber die daraus resultierenden Schmerzen und das Leiden sind unverhältnismässig.

Meine Eltern haben die Hämophilie immer als spezielle und positive Eigenschaft verkauft, welche von mir andere Aufgaben, in Bezug auf die Selbstfürsorge, erfordert. Abgesehen davon, dass ich mich selber schützen musste, ist mir meine spezielle Rolle nie aufgefallen. Daher war die Hämophilie für mich keine grosse Belastung.

Im Moment bin ich durch die Krankheit etwas eingeschränkt, wenn ich mir überlegen muss, wie lange die letzte Behandlung zurückliegt und wie lange es noch bis zur nächsten Medikamenteneinnahme dauert. Bei Aktivitäten muss ich mich jeweils entscheiden, ob die Hämophilie diese zulässt oder eben nicht.

Durch die Hämophilie durfte ich viele nette Leute kennenlernen. Ich bin sehr dankbar für die Ärzte, die sich um mich gekümmert haben, für die Patientenorganisation und für alle Beteiligten und Interessierten, die sich für Betroffene einsetzen. Ich wünsche mir eine gute und effiziente Behandlungsmethode mit möglichst wenig Nebenwirkungen.

Für die ferne Zukunft wünsche ich mir, dass ich die Hämophilie nicht an meine Kinder weitervererben werde. Ich bin zuversichtlich, dass die Wissenschaft diesbezüglich Fortschritte machen wird.

Wie für alle anderen Menschen ist Sport und Bewegung auch für Hämophilie Betroffene wichtig. Bewegung stärkt die Muskulatur, welche wiederum die Gelenke stabilisiert. Und da diese meist bei Blutungen betroffen sind, kann genügend Bewegung essenziell zur Schadensbegrenzung bei Verletzungen beisteuern.

Grundsätzlich bin ich offen für Fragen. Natürlich gibt es Tage oder Stunden, in denen ich keine Lust habe, darüber zu sprechen.Vielleicht passt mir aber auch die Art und Weise nicht, wie etwas gefragt wird. Dann reagiere ich entsprechend und sage offen und ehrlich, dass ich nicht darüber reden möchte. Häufig bin ich aber empfänglich für Fragen zur Hämophilie und gebe gerne Auskunft. Die Orte, an welchen ich mir die Infusionen verabreicht habe, sind unzählig: auf Parkplätzen, im Auto, im Flugzeug oder im Café. Manche Menschen finden das eindrücklich, für mich aber gehört das zur Normalität.

Über mentale Gesundheit mit Susan Reinert

Trainerin und Coach für Achtsamkeit und Lebensfreude

Ursprünglich bin ich Betriebsökonomin. Mit dem Fokus, Lebensfreude vermitteln zu wollen, habe ich mich vor zwölf Jahren selbständig gemacht. Für mich ist Lebensfreude die "Freude am Leben". Dabei geht es darum die guten Momente zu geniessen, aber auch die schwierigen Momente zu akzeptieren, denn das Leben bietet einem nun mal nicht nur die schönen Augenblicke.

Schnell hat die Achtsamkeit eine zentrale Rolle für mich gespielt. Diese hilft einem die schwierigen Lebensphasen zu überstehen und positive Augenblicke nicht zu verpassen. Deshalb gebe ich diese beiden Themen heute weiter. Für mich bedeutet Achtsamkeit im Moment zu leben. Also weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft zu sein und dem Moment erlauben so zu sein wie er ist und ihm mit einer freundlichen Präsenz zu begegnen.

Ich weiss nicht, ob das tatsächlich funktioniert und ob negative Gefühle der richtige Ausdruck dafür ist. Sagen wir unangenehme Gefühle. Es geht darum diesen Gefühlen die Erlaubnis zuzusprechen da zu sein. Dabei legt man den Fokus bewusst nicht auf das ewige grübeln, sondern auf das Leben im Moment.

Dazu gibt es spannende Studien. Dabei wurde herausgefunden, dass 50% genetisch bedingt ist. Menschen kommen als Optimisten, Pessimisten, als Frohnatur oder eben miesepetrig auf die Welt. Nur gerade 5% sind von äusseren Umständen abhängig. Die restlichen 45% sind beeinflusst von unserer Einstellung. Dort setzen wir an. Achtsamkeit ist in jedem Moment wichtig und kann unterstützend wirken. Einerseits lernt sie einen die schönen Momente auszukosten und den schwierigen Momenten Stand zu halten. Das Essenzielle ist, dass man aufhört immer in die Zukunft zu blicken und auszumalen was alles Schlimmes eintreffen könnte.

Die mentale, die körperliche und die psychische Gesundheit hängen meiner Meinung nach zusammen, ja. Wenn mir eine Situation schwierig erscheint, dann zeigt sich das auch in meinem Körper und ein Gefühl von Überforderung steigt auf. Gehe ich jedoch mit Freude und Spannung auf eine Situation zu, so kommt ein ganz anderes Gefühl auf. Es kommt dabei sehr auf meine Gedanken an. Auch längerfristig gesehen macht es etwas mit uns. Stecke ich in einer Grübelfalle oder drehe ich mich im Sorgenkarussell, schüttet mein Körper entsprechend Stresshormone aus, wodurch es mir zwangsläufig schlechter gehen wird. Umgekehrt kann ich der Sache nur durch meine Gedanken einen positiven Loop geben.

Mit solchen Übungen kann geübt werden die Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Studien haben herausgefunden, dass diese zu einem besseren Wohlbefinden führen, der Cortisolspiegel und der Blutdruck sich senken und dadurch weniger Stress empfunden wird. Zudem stärkt sich das Immunsystem, es werden weniger depressive Episoden oder Angststörungen erlebt und die Schlafstörungen werden gemindert. Es kann helfen das Wohlbefinden auf unterschiedlichen Ebenen zu steigern. Dabei ist es wichtig unangenehme Gefühle als Herausforderung anzunehmen. Diese haben zum Teil ja auch einen Nutzen. Angst beispielsweise kann mich schützen vor bestimmten Gefahren. Gefühle wollen gefühlt werden. Unangenehme Gefühle werden jedoch oftmals unterdrückt. Sinnbildlich ist dies vergleichbar mit einem Ball, den man unter Wasser drückt: Es braucht viel Kraft, es ist jedoch sehr wohl machbar. In der Schwäche ploppt dieser hoch und trifft mich am Kopf. Viel gesünder ist das bewusste Wahrnehmen und das Annehmen des Gefühls.

Da bei unangenehmen Gefühlen meist eine Spannung auftritt, hilft es, diesen Raum zu geben und dabei weicher zu werden. Ich empfinde das als sehr herausfordernd. Dabei wird einem vermittelt, dass das Leben Friede, Freude, Eierkuchen ist, man muss sich dafür bloss anstrengen. Das gibt einem das Gefühl man sei nicht richtig, alle andern seien glücklicher. Dabei muss beachtet werden, dass glückliche Menschen nicht immer glücklich sind. Zu einem Leben gehört die Freude am Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen. Es ist vergleichbar mit Liegestützen: je mehr ich übe, desto stärker wird mein Körper. Dies ist auch auf das Gehirn übertragbar, da dieses formbar ist. Je mehr ich positives Denken übe, desto mehr wird es zur Selbstverständlichkeit auch in schwierigen Lebenslagen.

Ich glaube das Versöhnen mit dem Schicksal kann helfen. Dazu gibt es eine schöne Formel: Schmerzen × Widerstand = Leiden. Als Beispiel nehmen wir eine schwierige Diagnose, welche wir mit einer 8 beziffern. Wenn mein Widerstand ebenfalls eine 8 ist, so ist mein Leiden folglich 64. Die gleiche Situation, die gleiche Diagnose, der gleiche Schmerz, aber der Widerstand ist nur eine 5, so ist mein Leiden lediglich noch 40. Natürlich kann ich versuchen den Schmerz zu verändern, leider ist dies aber oftmals nicht möglich. Dann hilft es nur noch die Haltung dazu zu verändern. Diese Möglichkeit empfinde ich als sehr unterstützend. Positives Denken unterstützt einen dabei sicher, ja. Wenn ich mir Horrorszenarien ausmale, kommen die Stresshormone, welche für den Heilungsprozess nicht förderlich sind. Wenn ich im Gegenzug in das Gute vertraue, werden andere Hormone ausgeschüttet, solche, die zur Genesung beitragen können.

Ich würde mich intensiv mit dem Thema Achtsamkeit befassen. Mein Erfahrungswert zeigt, dass dies Betroffene enorm unterstützen kann. Das in sich hinein spüren und horchen was der Körper gerade braucht ist ebenso ratsam. Der liebevolle Umgang mit einem selbst, ohne zu verurteilen, sollte gepflegt werden. Selbstverständlich kenne ich diese Gefühle auch. In solchen Situationen weiss ich was mir guttut. Mit einer freundlichen Körperhaltung spazieren gehen beispielsweise.

Ich rate jeder Person eine Liste mit Dingen zu führen, die einen nähren und Freude bereiten. In schwierigen Situationen kann ich diese zur Hand nehmen und mich daran orientieren. Ganz egal was es ist. Davon gibt es viele. Eigentlich immer dann, wenn ich einer Person helfen konnte. Ich hatte in der Vergangenheit eine Patientin, die unter starker Migräne gelitten hat. Sie hatte dermassen Schmerzen, dass sie sogar arbeitsunfähig war. Nach dem 8-Wochen-Kurs waren ihre Schmerzen verschwunden. Wenn ich sehe, wie die Lebensfreude bei einem Menschen zurückkommt, dann ist das für mich ein Highlight.

Wenn sich Menschen an ihrem Leiden festhalten und dieses auch nicht loslassen wollen, dann empfinde ich es als schwierig. Insbesondere weil ich meine einen Ausweg zu wissen, diese Situation zu verändern.

Die Übung "ALI" praktiziere ich gerne. ALI ist ein Freund, der uns im Alltag begleiten kann. Dieses Akronym steht für A wie Atmen, L wie Lächeln und I wie Innehalten. Die Übung lässt sich gut in den Alltag integrieren. Dabei kann man den Atem bewusst wahrnehmen, ein Lächeln entstehen lassen und so einen Moment innehalten. Danach kann ich die Situation weiterführen mit der bestmöglichen Variante. Mit dem Dankbarkeit-ABC gehe ich gedanklich das Alphabet durch und suche für jeden Buchstaben Dinge, für die ich dankbar bin. A wie beispielsweise Atem, Andrea, Ananas (…) Dies ist ein spielerischer Umgang, der mich lehrt, den Fokus auf die positiven Dinge zu richten. Diese Übungen eignen sich für alle Menschen, die sich selber besser kennenlernen wollen. Mit der nötigen Präsenz werden Verhaltensmuster in schwierigen Lebenslagen erkannt und können durchbrochen werden, sollten sie einen nicht unterstützen.

Ich selber habe erkannt, dass das Leben stetige Veränderungen mit sich bringt. Dabei hat mich die Achtsamkeit gelehrt, besser damit umzugehen. Die Erkenntnis, dass ich zwar Gedanken habe, diese mich aber nicht ausmachen, war sehr lehrreich für mich. Das bewusste Wahrnehmen von Gedanken oder Katastrophenszenarien sowie das sich davon verabschieden ist eine grosse Hilfe für jedermann.

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